5. Karwendelmarsch bei Kaiserwetter

Das bestens organiserte Event am 24. August 2013 im Alpenpark Karwendel empfing mit Teilnehmerrekord fast 1.800 lauf- und wanderbegeisterte Mitwirkende - darunter auch unseren RSLC Läufer Rainer Leyendecker. Während es in den letzten Jahren Regenwetter und Kälte gab, war diesmal Sonnenschein mit Hitze angesagt. In der Morgendämmerung um 6 Uhr fiel der Startschuss in Scharnitz (964 m), erst abends um 20 Uhr war Zielschluss in Pertisau (932 m) am Achensee. Zurück zum Start konnte man Shuttle Busse benutzen. Auf den 52 km galt es 2.281 Höhenmeter positive Höhenmeter zu meistern und das über drei, immer schwerer werdende Pässe.

Die Route verlief am Karwendelbach und der Larchetalm vorbei noch im kühlen Morgen und zuletzt in Serpentinen hinauf zum Hochalmsattel (1.803 m) oberhalb vom Karwendelhaus. Rainer konnte auch den Schlussanstieg durchlaufen und oben am Pass sein Langarmshirt in den Laufrucksack packen. Nun ging es rasant hinunter zum Kleinen Ahornboden, viele Läufer überholend, ans Hermann-von-Barth-Denkmal (1.400 m). Sodann folgte der für Rainer noch gut laufbare Anstieg zur Ladizalm (1.600 m). Beim steilen Aufstieg über einen Steig mit Treppenstufen hinauf zur Falkenhütte (1.844 m) war für alle Läufer in seinem Umfeld Marschieren angesagt. Vorbei an den Lalidererwänden verlief der steinige Weg runter und rauf bis zum Hohljoch (1.795 m), bevor der lange steinige Abstieg hinab zum Großen Ahornboden in die Eng (1.227 m) zu bewältigen war. Rainer war nach gut 4 Std. dort am Ziel der kurzen 35 km Wanderstrecke.

Bald begann der lange Anstieg an der Binsalm vorbei und zuletzt in vielen steilen Serpentinen auf den Bins- oder Gramaisattel (1.901 m). Für diese Marschetappe auf den technisch anspruchsvollen Pass brauchte er 70 Minuten. Endlich oben, genoß er das Panorama und schoss wieder ein paar Fotos. Über den Gramai Hochleger war nun der ebenso anspruchsvolle steile Abstieg hinab zur Gramaialm (1.263 m) zu bewältigen. Zum Glück lief es diesmal für Rainer ohne Sturz ab. Endlich konnte er wieder Fahrt aufnehmen und auf den letzten gut 8 leicht abfallenden Kilometern über die Falzturnalm bis nach Pertisau noch viele Läufer überholen.
So reichte es für Rainer wie beim Regenlauf in 2012 zu einem guten Mittelplatz unter gut 500 Läufern, mit 6:25 Std.nur 6 Min. langsamer als im Vorjahr. Als zweiter Holzkirchner Ultraläufer blieb auch Michael Merkel unter der 7-Std.-Marke. Lauf und Marsch boten wieder einmalige Naturerlebnisse in ursprünglichen Landschaften, sportliche Herausforderungen und regionale Bio-Köstlichkeiten zum Stärken; so wurden an einzelnen der 8 Verpflegungsstationen Kartoffel-, Hafer-, Heidelbeer- oder Gemüsefond-Suppe gereicht sowie mit Wurst, Schinken und Käse belegte Brote, daneben lagen Obst, Kekse und Riegel griffbereit und überall standen gefüllte Becher mit Hollasaft, Tee und Wasser. Also ein kulinarischer Bergultra!

Rainer wurde 6. in seiner AK 55 und 159. gesamt von 468 Finishern (bei 35 Aufgaben).
17 Damen waren voraus, aber kein AK 60er. Beim Karwendelmarsch und dem Nordic Walking kamen über 52 km 756 Teilnehmer ins Ziel, auf 35 km waren es 360 Teilnehmer.

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