Seek the Peak – A race of 16 k and 4100 feet climb (1250 m)

Vacation time is not only relaxing time......

20140616 Seek the Peek 1Für Läufer ist die Urlaubszeit auch gleichzeitig die Zeit, aktiv zu trainieren und Freude am Ausruhen zu haben. Wenn jedoch am Urlaubsort „zufällig" ein ansprechender Wettkampf stattfindet, muss man diesen „mitnehmen". So ist es am vergangenen Sonntag, 15. Juni, Irmgard Weimer und Willi Neureiter ergangen, die derzeit in Westkanada unterwegs sind. In Vancouver findet seit einigen Jahren im Juni der Lauf „Seek the Peak" statt, der seine Einnahmen der Krebshilfe spendet. Ebenso sammeln die Läufer bereits vor dem Lauf in ihrem Umfeld für diesen guten Zweck.

Bis kurz vor dem Start war es nicht klar, in welcher Kleidung man starten sollte, denn am Morgen gab es noch heftige Regenschauer und in einer Höhe von 1.250 m kann es dann richtig kalt werden. Jedoch wurde alles gut und beim Aufwärmen war es schon trocken – wie auf der gesamten Strecke.

Der Lauf startete direkt am Meer und verlief erstmal 4 Kilometer in der Ebene. Der zweite Abschnitt, entlang des Capilano Rivers, war hügelig und führte durch beeindruckenden Regenwald. Anschließend kam das Herzstück – es ging auf den Grouse Mountain, dem Hausberg von Vancouver. Innerhalb von 2,5 Kilometern waren ca. 3.000 Stufen mit etwa 900 Höhenmetern zu überwinden. An Laufen war nicht mehr zu denken. In diesem Abschnitt ging es darum, sich nicht komplett auszupowern, denn nach dem Steilstück folgte der 4. Teil zum Gipfel. „Ich hätte nie gedacht, dass ich diesen Lauf so gut durchstehe", meinte Irmgard Weimer, als sie glücklich nach 3 Stunden und 9 Minuten im Ziel ankam. Für sie war es wichtig dabei zu sein und die Herausforderung zu meistern und belegte in ihrer Altersklasse den 21. Platz. Willi Neureiter hingegen hatte sich bereits vor dem Lauf einen „Stockerlplatz" ausgerechnet und startete entsprechend mit der richtigen Einteilung und dem nötigen Biss. Er wurde mit 1 Stunde und 48 Minuten Dritter in seiner Altersklasse und kam als 36. Läufer von insgesamt 451 Startern ins Ziel – eine prima Leistung. Beide wurden später gefragt, ob sie diesen Lauf noch mal bestreiten würden und die Antwort war ein klares Ja – es war eine abwechslungsreiche Strecke und ein tolles Naturerlebnis.

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